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30 Jahre IGH Gutachten, 20./21.6. in Hannover

Beginn: Do, 21. Mai 12:00 CEST 2026
Ende:   Do, 21. Mai 17:00 CEST 2026
Ort:   Hannover, Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover
Kontakt: https://ialana.de/igh-30
Tags: NVV, UNO, Überprüfungskonferenz, ICAN, Rede, Atomwaffen, EU, Militär, Teilhabe, Frankreich, Frieden, Krieg, Friedenserziehung, Menschenrechte, Zivilklauseln,

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30 Jahre IGH-Gutachten
Ein Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen Ächtung von Atomwaffen – und heute noch aktuell?

Veranstaltet von: Internationale Ärzt*innen zur Verhütung eines Atomkriegs (IPPNW) Deutschland, Juristinnen und Juristen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA) Deutschland, International Peace Bureau (IPB)

Unterstützt von: ICAN Deutschland, Aktionsbündnis atomwaffenfrei.jetzt, Internationales Uranium Film Festival und Friedensbüro Hannover e.V.

Wann? 21. Juni 2026, 12 – 17 Uhr (mit Vorprogramm am 20. Juni 2026)
Wo? Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover
Anmeldung: https://ialana.de/igh-30 (https://ialana.de/igh-30)

Hintergrund der Veranstaltung

Vor 30 Jahren, am 8. Juli 1996, veröffentlichte der Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag ein Gutachten über die Anwendung von Atomwaffen, das bis heute für die Auslegung des geltenden Völkerrechts maßgebliche Bedeutung hat. Initiiert wurde dieses wegweisende Gutachten ab 1992 durch das World Court Project – einer internationalen zivilgesellschaftlichen Kampagne, die insbesondere von der IPPNW, der IALANA und dem IPB organisiert und gefördert wurde. Gemeinsam überzeugten die Organisationen die UN Generalversammlung davon, das Gutachten beim Internationalen Gerichtshof in Auftrag zu geben.

Die Kernaussage des Gutachtens war und ist deutlich: die Androhung oder der Einsatz von Atomwaffen verstoßen generell gegen die in bewaffneten Konflikten geltenden Regeln des Völkerrechts und insbesondere gegen die Grundsätze und Regeln des Humanitären Völkerrechts.

Dennoch erleben wir heute, wie die Atomwaffenstaaten ihre nuklearen Arsenale modernisieren und aufstocken. Sie setzen weiterhin hartnäckig auf das Konzept der nuklearen Abschreckung und verletzen dafür ihre vom IGH bestätigte, völkerrechtliche Verpflichtung, nuklear abzurüsten. Damit tragen sie dazu bei, dass die Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes heute so ist wie noch nie. Dies mahnten zuletzt wieder die Expert*innen des Bulletin of the Atomic Scientists an, als sie die Zeiger der Doomsday Clock im Januar erneut vorrückten.

Aus diesem Grund nehmen die drei Organisationen hinter dem World Court Project den 30. Jahrestag des Gutachtens zum Anlass, um erreichte Erfolge vor dem Hintergrund der heutigen, globalen Herausforderungen zu diskutieren. Dazu gehört auch ein Blick auf den 2021 in Kraft getretenen und ebenfalls durch eine internationale zivilgesellschaftliche Kampagne vorangebrachten UN Atomwaffenverbotsvertrag. Welche Bedeutung haben das Gutachten und der Vertrag in der heutigen Weltlage? Was braucht es heute, um die weltweite und vollständige nukleare Abrüstung wieder weiter voranzubringen?

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