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28.08.2016 Intelligente Maschine als Mörder?

Der heutige Tatort zwischen Darknet, Predictive Policing und Künstlicher Intelligenz

Der heutige Tatort tangiert einige Probleme, die wir uns mit der Abhängigkeit vom Computer selbst angerichtet haben. Ob die künstliche Intelligenz des Computerprogramms BlueSky für einen Mord verantwortlich ist, wird der heutige Abend zeigen.

Offen bleiben wird in jedem Fall eine tiefer gehende Analyse der Gefahren, wenn wir uns von Computern abhängig machen, sei es in der Finanzwelt (Hochfrequenzhandel), der Waffentechnik (selbstentscheidende Drohnen), Verbrechen vorhersagenden Programmen (PreCrime), im Verkehr (selbstfahrende Fahrzeuge),  u.v.m.

Forscher nehmen an, dass im Jahr 2025 die Fähigkeiten der Computer die menschliche Intelligenz überflügeln werden. In der Regel waren ähnliche Schätzungen bisher eher zu konservativ. Mal sehen, was die Computer in 10 Jahren über uns denken ...

Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments ist z.Zt. dabei "intelligente Roboter" zu "elektronischen Personen" erklären lassen. (jw 9.7.16 "Die Maschine als Schöpfer").  Am 31.5. veröffentlichte er den "Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments mit Empfehlungen an die Kommission zu zivilrechtlichen Regelungen im Bereich Robotik" (2015/2103 (INL)).

Nach den ersten Unfällen mit selbstfahrenden Autos ist dies auch dringend nötig. Allerdings geht es mal wieder nur um "Schadensregulierung" im Sinne der Konzerne.

Der Schriftsteller Isaac Asimov (1919-1992) hatte bereits 1942 für seine Kurzgeschichte "Runaround" (Herumtreiber) weiter nachgedacht. Für ihn waren folgende Robotergesetze Grundlage jeder weiteren Rechtsnorm:

  • Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
  • Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen - es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.
  • Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert.

Bei den Tatort Zuschauern wird nicht viel mehr übrig bleiben als der Satz "Die Zeiten sind vorbei, junger Mann, in denen wir unkontrolliert durch die Gegend laufen konnten. Außer: Sie werfen ihr Handy vorher weg."
Aber das wäre ja auch schon mal was ...

Mehr zum Tatort bei https://netzpolitik.org/2016/der-stuttgarter-tatort-hal-zwischen-darknet-predictive-policing-und-kuenstlicher-intelligenz/
und, dass das Darknet nicht per se "böse" ist und wie man es nutzen kann, wird hier gut erklärt https://www.sonntagmorgen.com/was-ist-das-darknet/

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