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23.03.2026 Demo gegen sexualisierte Gewalt

"Feminist Fight Club" am Brandenburger Tor

Auch gestern - gerade am "heiligen Sonntag" - waren Aktive von Aktion Freiheit statt Angst auf der Straße. Denn bei der großen Demo des neu gegründeten Bündnis "Feminist Fight Club" am Brandenburger Tor ging es am Nachmittag um

  • strukturelle Missstände und Gesetzeslücken im Kontext von digitaler und analoger sexualisierter Gewalt in Deutschland,
  • konkret die Erzeugung von Bildern oder Videos mit Hilfe von künstlicher Intelligenz,
  • die Selbstbestimmung über den eigenen Körper,
  • den Missbrauch von Frauen (und Kindern) unter dem Deckmantel der Religionen,
  • und gegen rechte Männerphantasien.

Mehr als 10.000 Menschen waren friedlich zu der kurzfristig angekündigten Kundgebung erschienen, die Polizei gab die Zahl mit 6.700 an. Nur wenige Störer aus dem rechten Milieu, unter ihnen angeblich "Captain Future", in der Szene durch Live-Videostreaming ins Internet bekannt, wurden von der Polizei an den Rand des Platzes begleitet. Eine Sprecherin auf der Bühne wies mit den Worten und einem "Nazis-raus"-Gesang darauf hin: "Es gibt jemanden, der hier sehr uncoole Sachen macht".

In der Folge der Vorwürfe und der aktuellen Debatte über digitale Gewalt in Solidarität mit der Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes gibt es neben dem Aufschrei in den Medien auch bereits Forderungen von rechten Parteien nach mehr Kontrolle und Überwachung im Internet - obwohl der konkrete Fall wenig mit dem Internet zu tun hat. Tagesschau.de berichtet, dass der Brandenburger Innenminister Jan Redmann (CDU) forderte: "Wir müssen dafür sorgen, dass Polizei und Sicherheitsbehörden Täter auch im Netz identifizieren, Straftaten verhindern und Betroffene wirksam schützen können." Richtig ist neben dieser Selbstverständlichkeit seine Feststellung: Deepfakes seien keine virtuelle Nebensache. "Digitale Gewalt ist reale Gewalt."

Auch Aktion Freiheit statt Angst hat in seiner Stellungnahme zum Verzicht auf KI-generierte Texte, Bilder und Videos aufgerufen. Dies fordern wir nicht nur zum selbstverständlichen Schutz der von Deep Fakes betroffenen Menschen, sondern auch wegen der Fehleranfälligkeit der KI-Programme und des unnützen Arbeits- und Energieverbrauchs bei deren Training.

Mehr dazu bei https://www.tagesschau.de/inland/regional/berlin/demo-berlin-sexualisierte-digitale-gewalt-100.html


Kategorie[27]: Polizei&Geheimdienste Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3NH
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Tags: #Demo #Berlin #sexualisierteGewalt #DeepFakes #AI #KI #küsntlicheIntelligenz #rechteMännerphantasien #Religion #Kirche #Missbrauch #Überwachung #Internet #Alterskontrolle #Anonymität
Erstellt: 2026-03-23 08:38:07


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