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02.06.2026 Umweltverschmutzer weltweit isolieren

141:8

Die Vereinten Nationen (UNO) werden leider seit einigen Jahren von Vielen nicht mehr ernst genommen und von einigen Regierungen auch massiv sabotiert. Dabei ist es das einzige Gremium auf der Welt, in dem sich wirklich alle Menschen vertreten sehen können. Schwierig wird es natürlich für Menschen aus Ländern, die wissen, dass ihre Regierung nicht im eigenen Interesse, sondern von anderen gekauft agiert. Aber sie können zumindest hoffen, dass die "anderen Länder" korrigierend im Sinne eines Menschheitswohl eingreifen.

Auf jeden Fall hat genau diese UNO gerade für Aufsehen gesorgt: Eine überwältigende Mehrheit von 141 Ländern hat sich eindeutig dafür ausgesprochen, dass Länder, die sich weigern, gegen die Klimakrise anzugehen, mit realen rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen. Das ist ein massiver Rückschlag für die Interessen der Ölindustrie und ein Riesenerfolg für uns alle. Lediglich 8 Ländern haben dagegen gestimmt.

Das erinnert uns an eine ähnlich große oder sogar größere Mehrheit von 187:2 bei der Abstimmung über die Resolution zur "Notwendigkeit der Beendigung der von den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade" Anfang November 2025. Nur die USA und Israel stimmten dagegen. Wir wissen natürlich auch, dass sich die USA sogar über solche Mehrheitsverhältnisse in der UNO hinwegsetzen und ihre verbrecherische und völkerrechtswidrige Politik - derzeit mit einem militärischen Aufmarsch rund um Kuba fortsetzen.

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Nachdem Aktivisten aus dem Pazifikraum und die Regierung von Vanuatu beschlossen, den Klimawandel vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu bringen, führte diese Kampagne zu einem bahnbrechenden Entscheid beim IGH: Rasches Handeln bleibt nicht mehr Option, sondern eine rechtliche Verpflichtung.

Avaaz, NGO und Unterstützer der Klage vor dem IGH, schreibt weiter: Um diesen Rechtsentscheid in ein politisches Mandat umzuwandeln, versammelte Vanuatu eine vielfältige Gruppe von 17 Nationen hinter der aktuellen wegweisenden UN-Resolution. Doch beinahe wäre es nicht dazu gekommen. Hinter den Kulissen setzten Ölstaaten alles daran, diese Bewegung zu zerschlagen. Trump übte hinter vorgehaltener Hand Druck auf Vanuatu aus, den Text zurückzuziehen, während Saudi-Arabien und andere bis zuletzt versuchten, ihn zu verwässern.

Doch unsere Gemeinschaft reagierte mit einer groß angelegten Aktion: Über 464.000 von uns stellten sich auf die Seite Vanuatus und seiner Verbündeten, fluteten wichtige Delegierte mit Nachrichten und finanzierten hochmoderne Umfragen, um den diplomatischen Druck zu durchbrechen und entscheidenden Ländern zu zeigen, dass ihre Bevölkerung hinter einer Stimme zugunsten der Resolution steht.

Damit hat die Weltgemeinschaft mit großer Mehrheit festgestellt, dass die am stärksten betroffenen Länder nicht einfach ausgelöscht werden können. Ihre Rechte bleiben erhalten selbst wenn steigende Meeresspiegel ihr Land überfluten. Und die größten Umweltverschmutzer - USA, Saudi-Arabien und Russland - sind in den Vereinten Nationen isoliert.

Mehr dazu bei https://secure.avaaz.org/campaign/de/vanuatu_climate_resolution_2026_loc/


Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3Q2
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Tags: #Umwelt #Klima #Verschmutzer #Ölindustrie #UNO #Abstimmung #Vanuatu #IGH #DenHaag #Urteil #Lebensrecht #Kuba #Wirtschaftssanktionen
Erstellt: 2026-06-02 08:17:42


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