12.07.2025 WeMove Petition an EU Parlamentarier

Kriegsverbrechen sofort beenden!

WeMove.eu schreibt uns über ihre Aktion in Brüssel, um die Abgeordneten des EU Parlaments zu einer kritischeren Haltung gegenüber den Kriegsverbrechen Israels zu bewegen:

Wir haben gerade eine große Aktion in Brüssel durchgeführt, um das Handelsabkommen zwischen der EU und Israel auszusetzen und uns bleiben nur noch wenige Tage, bevor die EU ihre Entscheidung bekannt gibt.

Kinder müssen hungern. Familien werden gezwungen, verschmutztes Wasser zu trinken. Hunderte von Menschen werden erschossen, während sie vor Hilfszentren Schlange stehen, verzweifelt versuchen, Lebensmittel zu bekommen. Das ist Gaza heute. Über 2 Millionen Menschen hungern und das ist Absicht.

Und doch macht die EU mit Israel weiter wie bisher. Als sich die Staats- und Regierungschefs letzte Woche in Brüssel trafen, wurden wir aktiv. Wir fuhren mit einem Lieferwagen am Tagungsort vorbei mit der deutlichen Botschaft: Ihr macht euch mit Kriegsverbrechern gemein. Die Polizei hielt unseren Wagen an, schikanierte unser Team und drohte uns sogar mit einer Geldstrafe. Aber sie konnten uns nicht zum Schweigen bringen. Gemeinsam mit unseren Partnern brachten wir Hunderte auf die Straße, um zu protestieren.

Wir standen auf der Bühne und forderten die EU auf, ihr Handelsabkommen mit Israel auszusetzen. Wir haben nur ein kleines Zeitfenster zum Handeln. Die EU hat ihre Entscheidung nur um ein paar Tage verschoben. Dies ist unsere letzte Chance, bevor sie in die Sommerpause gehen - und nur ein paar Länder, die die Seiten wechseln, könnten das Blatt wenden.

Und das Blatt wendet sich. Über 360.000 von uns haben bereits die Petition unterzeichnet, wir haben die Posteingänge der Politiker mit über 15.000 E-Mails überflutet und uns zu Tausenden in Brüssel versammelt.

Lesly (Marseille), Hajar (Brüssel), Olga (Bologna) und das Team von WeMove Europe

Mehr zur Petition bei https://action.wemove.eu/sign/2025-05-EU-trade-Israel-petition-EN


Kommentar: RE: 20250712 WeMove Petition an EU Parlamentarier

Seit mehr als vier Monaten lasst Israel keine humanitare Hilfe mehr nach Gaza und seit mittlerweile mehr als einem Monat durfen die UN und andere internationale Organisationen keine Nahrungsmittel mehr in Gaza verteilen. Das ubernimmt seitdem eine extra dafur gegrundete Stiftung unter Kontrolle der israelischen Armee. Das Ergebnis: Viel zu wenig Nahrungsmittel werden an einer Handvoll Verteilstellen ausgegeben - fur zwei Millionen Menschen! Die verzweifelten Vater, Mutter und Kinder mussen oft Stunden zu Fub gehen, ohne sicher zu sein, ein wenig Essen zu ergattern.
Noch schlimmer: Sie konnen nicht einmal sicher sein, lebend wieder zu ihren Familien zuruckzukehren. Hunderte Menschen wurden seit Beginn des "Hilfsprogramms" in den Warteschlangen von der israelischen Armee erschossen, Tausende wurden verletzt. Statt ihnen wirksam zu helfen, zwingen die israelischen Behorden die verzweifelten Menschen in eine entmenschlichende, todliche Falle.
Fur mich ist es unfassbar, dass gleichzeitig uber 800 Laster mit Hilfe an der Grenze zu Gaza warten, da die israelische Armee sie nicht reinlasst. Vor allem die Kinder leiden unter den Folgen dieser offensichtlich ganz bewussten und unmenschlichen Strategie des Aushungerns, wie aktuelle Recherchen unserer Kolleg*innen in Palastina zeigen. ... Expertin fur die Region Naher Osten und Nordafrika bei Amnesty International in Deutschland

Ne., 10.07.25 21:05


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Erstellt: 2025-07-12 00:53:19
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