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Lassen wir die KI einfach machen?Michael Förtsch, leitender Redakteur von 1E9 hat sich im verlinkten Artikel viele lesenswerte Gedanken dazu gemacht, wie wir mit der KI zukünftig leben wollen. Wir wollen mit einigen seiner Kernsätze Lust aufs Lesen machen. KI wird zunehmend kritischer gesehen
Überall KIEs erscheint uns, als würde uns KI von allen Seiten aufgedrängt. Ohne auf unsere Bedürfnisse zu reagieren, werden uns KI Systeme einfach untergeschoben, wie z.B. bei den Suchmaschinen. Man preist sie uns an als Leistungs-Booster und Sparinstrument. Der Artikel nennt als Beispiele Googles KI-Modus in der Suche, die Writing-Tools auf macOS oder die KI-Antwortfunktionen auf Reddit. Als angeblich intelligent rauben sie uns als Call Center Agents den letzten Nerv, wenn wir uns mit ihnen bei unseren Anrufen bei Behörden, Krankenkassen, Unternehmen im Kreise drehen. Was uns da bevorsteht, können wir ahnen, wenn Microsoft ankündigt Windows 11 zu einem "agentischen Betriebssystem" umzubauen, in dessen Zentrum allgegenwärtige KI-Assistenten stehen ... AI Slop"Alles Müll" ist das Fazit, wenn man sich die massenhaft ins Internet gestellten KI-generierten Texte, Bilder und Videos zu Gemüte zieht. Bis auf wenige "Perlen", die vielleicht Bewunderung oder einen Lacher erzeugen bleibt nur Müll. Und für diesen Müll wurde viel Rechenzeit und Energie verbraten. Auf erste Proteste der Nutzer musten die Hersteller bereits reagiern. Sie hatten KI Tools ungefragt in ihre Produkte integriert, wie z.B. in Smart-TVs ungefragt installierte Copilot-App oder die CoPilot-Varianten in Windows, die über Updates tief ins System integriert wurden im Explorer, in Taskleiste und Kontextmenüs. KI als ÜberwachungstoolDazu brauchen wir nicht viel sagen, denn dazu gibt es bei uns Hunderte Artikel bei der Suche nach "AI+Überwachung" oder dem berüchtigten Tool Palantir. Interessant ist, dass auch im verlinkten Artikel die Frage gestellt wird, ob sich Geheimdienste und Polizeien mal die Mühe gemacht haben, die angeblichen Vorteile der KI messbar mit dem Arbeitsaufwand ohne KI zu vergleichen. Denn ohne Zweifel liefert die KI auch hier neben einigen Zufallsfunden viel Müll. Hinzu kommt das Missbrauchspotential, der Artikel führt folgendes Beispiel an: Ein Sheriff in Texas nutzte die Daten von mehr als 83.000 Verkehrsüberwachungskameras mit automatischen Nummernschildlesern der Firma Flock Safety, um eine Frau zu verfolgen, die sich einer in Texas illegalen Abtreibung unterziehen wollte und dafür in einen anderen Bundesstaat fuhr. Aufstand gegen KILangsam merken die Menschen auch, dass die KI bei weiterer Verbreitung Millionen von Arbeitsplätzen überflüssig macht: Designer, Programmierer, Kundenbetreuer, Taxifahrer, ... Alles das wird auf der einen Seite zur Verarmung von weiten Teilen der Weltbevölkerung führen, während gleichzeitig großen Tech-Konzerne, u.a. die Big5 als Entwickler der KI-Systeme, unheimliche Reichtümer einfahren. Viele Menschen realisieren diese Ungerechtigkeit bereits ohne daraus Schlüsse für ihre eigenen Handlungen zu ziehen. Noch sind die Milliardeninvestitionen in die KI wie das Aufpumpen einer riesigen Blase. Wir werden aber weiterhin auf die Unzulänglichkeiten und Gefahren der KI hinweisen. Eine Stellungnahme dazu unter dem Titel "Wie umgehen mit künstlicher Intelligenz?" haben wir vor einem Monat veröffentlicht.
Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3Mp Link zu dieser Seite: https://www.a-fsa.de/de/articles/9403-20260110-ki-muss-reguliert-werden.html Link im Tor-Netzwerk: http://a6pdp5vmmw4zm5tifrc3qo2pyz7mvnk4zzimpesnckvzinubzmioddad.onion/de/articles/9403-20260110-ki-muss-reguliert-werden.html Tags: #AI #KI #Integration #Einfluss #aufdrängen #Müll #Kritik #Kontrolle #Überwachung #Arbeitslosigkeit #Widerstand #Stellungnahme #Big5 #GAFAM #Blase #Ungerechtigkeit Erstellt: 2026-01-10 10:28:49 Kommentar abgeben |
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