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03.04.2026 Presseerklärung der Landes-ASten NRW

Mit der AfD gibt es nichts zu besprechen

In einer Zeit, wo die Brandmauer im EU Parlament bereits von der EVP Fraktion durchlöchert wird und auch in Deutschland die CDU/CSU immer mehr politische Inhalte der Rechtsextremisten hoffähig macht, ist es weiter dringend notwendig an jedem Ort dagegen aufzutreten. Es darf keine Zusammenarbeit mit Gruppen geben, die auf Ausgrenzung und Ungleichwertigkeit setzen. Aus diesem Grund unterstützen wir auch die Forderung des Landes-ASten-Treffen (LAT) NRW entsprechend ihrer gestrigen Presseerklärung:

LAT NRW kritisiert politischen Austausch der ARGE mit der AfD und fordert klare Abgrenzung

Das Landes-ASten-Treffen Nordrhein-Westfalen (LAT NRW) zeigt sich besorgt über die bekannt gewordenen Kontakte der Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke NRW (ARGE) zur AfD. Aus Sicht des LAT NRW steht ein solcher politischer Austausch im Widerspruch zu den Grundwerten, auf denen die Arbeit der Studierendenwerke basiert ...

„Studierendenwerke sind historisch von Studierenden für Studierende entstanden. Sie tragen eine besondere Verantwortung für ein Umfeld, in dem sich alle sicher und willkommen fühlen können. Gespräche mit der AfD stehen dazu aus unserer Sicht im klaren Widerspruch“, erklärt Nils Lange, Koordinator des LAT NRW ...

Politische Akteure, deren Positionen auf Ausgrenzung und Ungleichwertigkeit abzielen, sind aus Sicht der Studierenden keine geeigneten Partner für einen vertrauensvollen Austausch im Kontext der Studierendenwerke. Dabei fällt auf, dass sich die Studierendenwerke auf Bundesebene sowie die Hochschulrektorenkonferenz klar von entsprechenden Positionen distanzieren. Umso unverständlicher ist es aus Sicht des LAT, dass in Nordrhein-Westfalen ein anderer Umgang gewählt wurde. Vor diesem Hintergrund begrüßt das LAT die kritischen Positionierungen einzelner Studierendenwerke sowie der Vorsitzenden der Verwaltungsräte ausdrücklich ...

  • Das LAT NRW fordert die sofortige Beendigung jeglicher Gespräche der ARGE mit der AfD sowie vollständige Transparenz darüber, auf welcher Grundlage und mit welchen Zielsetzungen dieser Austausch erfolgt ist.
  • „Für Studierende geht es hier nicht um abstrakte Politik, sondern um ihren Alltag und ihr Sicherheitsgefühl. Studierendenwerke müssen hier eine klare Haltung zeigen und dürfen keinen Zweifel daran lassen, dass sie auf der Seite aller Studierenden stehen“, so Sarah Jovic, Koordinatorin des LAT NRW, weiter.
  • Das LAT NRW wird den weiteren Prozess kritisch begleiten und sich weiterhin für eine Hochschullandschaft einsetzen, die von demokratischen Werten, Solidarität und Offenheit geprägt ist.

Mehr dazu auf den Seiten des LAT https://latnrw.de/2026/04/02/lat-nrw-kritisiert-politischen-austausch-der-arge-mit-der-afd-und-fordert-klare-abgrenzung/


Kategorie[18]: Pressemitteilungen Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3NV
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Tags: #Brandmauer #Rechtsaußen #Neo-Nazis #NSU #Faschisten #Rassismus #AfD #NRW #ASten #LAT #CDU/CSU #Ausgrenzung #Ungleichwertigkeit #Studierendenwerke #Beschluss #Hochschulrektorenkonferenz
Erstellt: 2026-04-03 08:31:32


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