Skandal um Rüstungsbeschaffungen
Die niederländische Damen-Werft fordert vom Bundesverteidigungsministerium nach dem Storno der Bestellung von Fregatten für die Bundeswehr Schadensersatz von mehreren Milliarden Euro. Es war schon schlimm genug, dass diese Fregatten überhaupt für ebenfalls Milliarden Euro überhaupt bestellt wurden. Nachdem die Werft mit dem Auftrag mehrfach in Verzug gekommen ist, hat Minister Pistorius endlich die Reißleine gezogen und den Auftrag zurückgezogen.
Die Frankfurter Allgemeine nennt als Gründe fehlende Qualität, Kostensteigerungen und mehrfach zeitliche Verzögerungen. Nun stellt die Werft ihre angeblichen Kosten in Rechnung. Warum auch dass mehrere Milliarden Euro sein sollen, wird wohl ein Gericht klären müssen.
Erstaunlich ist, wie schnell "mehrere Milliarden Euro" für solche Spielsachen aus dem Fenster geworfen werden, während vor 2 Jahren die Kindergrundsicherung an 2,5 Milliarden Euro gescheitert ist. Wir hatten bereits im Juni über das Fregatten-Debakel berichtet, wo bereits 2 Milliarden Euro an Planungskosten versenkt gewesen waren.
Mehr dazu bei https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/fregattenprojekt-f-126-milliarden-auf-dem-spiel-201292832.html
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Erstellt: 2026-10-08 00:16:07 Aufrufe: 12
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