Wem soll die Wirtschaft dienen?
Jeden Abend vor der Tagesschau wird uns weiß gemacht, dass wir kein Wissen um die "Gesetze" des Finanzkapitalismus haben. Dabei wird das Wort Kapitalismus natürlich unter den Teppich gekehrt. Ein "schönes" Beispiel dieser "Gesetze" zeigt sich gerade beim US Tech-Konzern Meta. Wie Heise.de schreibt, sollen dort im Mai 8000 Angestellte entlassen werden und 6000 offene Stellen werden nicht mehr besetzt. Da kann man in kapitalistischer Logik sagen, es geht halt immer auf und ab und mal trifft es die einen und dann die anderen ...
Aber trotzdem geht der Aktienkurs von Meta nach dieser Ankündigung steil nach oben, selbst wenn die Personalabteilungsleiterin Janelle Gale in einem internen Rundschreiben schreibt: "Die Kündigungen werden ausdrücklich auch Mitarbeiter betreffen, die "wertvolle Beiträge" geleistet haben."
D.h. die Spekulation an den Börsen richtet sich nicht nach der Arbeit von Menschen, die "wertvolle Beiträge" leisten, sondern beruhen auf riskanten Annahmen über noch mehr Gewinne durch noch mehr KI-Rechenzentren. "Die ohnehin schon enormen Investitionen in KI-Rechenzentren werden im laufenden Jahr nochmals deutlich steigen", schreibt Heise.de.
Wer hat denn da zu wenig Finanzbildung, um allen ein gutes Leben zu sichern?
Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Freitag-Meta-Entlassungen-wegen-KI-Intel-Aktiensprung-trotz-Milliarden-Minus-11270635.html
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Tags: #Wirtschaft #Meta #Soziales #Marktwirtschaft #Kapitalimus #Spekulation #AI #KI #Rechenzentren #Gleichberechtigung #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #Gewerkschaft #Mitbestimmung
Erstellt: 2026-04-25 09:06:55 Aufrufe: 51
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