Hände weg von Kuba – Die Blockade muss fallen!
Anlässlich der militärischen und ökonomischen Bedrohungen durch die US-Regierung erklärt der Bundesausschuss Friedensratschlag seine uneingeschränkte Solidarität mit Kuba. Die vollständige Erklärung ist unter dem unten verlinkten Artikel zu lesen. Die Kubaner:innen kämpfen täglich um ihre Würde und Souveränität gegen die barbarische Blockade. Die jahrelangen völkerrechtswidrigen Zwangsmaßnahmen ("Sanktionen") und Schikanen haben erklärtermaßen kein anderes Ziel, als mit wirtschaftlicher Gewalt einen Regime-Change in Kuba herbeizuführen.
Mit 187 : 2 gegen das Unrecht hat sich die UN Vollversammlung gegen die US-Sanktionen gestemmt, aber die USA beharren auf ihrem Machtanspruch entgegen dem Völkerrecht. Kuba steht dagegen für die strikte Einhaltung des Völkerrechts, für Frieden, Diplomatie und Völkerfreundschaft. Der Bundesausschuss Friedensratschlag verlangt deshalb auch von der EU und der Bundesregierung: Halten Sie sich an das Völkerrecht!
Von den ASten NRW haben wir zum Thema Cuba eine Resolution der Zusammenkunft aller Physik-Fachschaften (ZaPF) erhalten. Diese nennen die konkreten Probleme beim Namen und fordern ebenfalls ein Ende der illegalen Sanktionen:
Im Februar diesen Jahres hat die US-Regierung unter Trump die bereits über sechs Jahrzehnte anhaltende, völkerrechtswidrige Blockade gegen Kuba weiter verschärft. Bereits vor der Verschärfung hatte die Blockade enorme wirtschaftliche, soziale, gesundheitliche und bildungspolitische Folgen für das kubanische Volk. Nun ist mit der Ölblockade eine schwere Energie- und Versorgungskrise eingetreten und eine humanitäre Katastrophe droht.
Landesweite Stromausfälle führen dazu, dass Krankenhauspatienten aufgrund des Ausfalls von Beatmungsgeräten ersticken. Ohne Energie kommt es zu Problemen beim Kühlen von Lebensmitteln und Medikamenten sowie der Telefon- und Internetverbindung. Aufgrund des Kraftstoffmangels ist eine Müllentsorgung nur eingeschränkt möglich. Der Unterricht an Schulen und Universitäten fällt aus.
Als ZaPF sehen wir uns angehalten, gegen diese Aggression durch die Vereinigten Staaten auf Kuba Stellung zu beziehen. Nicht nur, weil die Blockade einen eklatanten Verstoß gegen das Völker- und Menschenrecht darstellt und somit im Sinne von Artikel 25 des Grundgesetzes jeden etwas angeht. Wir beziehen Stellung, weil mit dieser Aggression auch konkret gegen die Errungenschaften, die auf Kuba bereits erreicht wurden und welche wir als ZaPF noch erstreiten müssen, vorgegangen wird. Dazu gehört ein für alle kostenfreies Bildungssystem, welchem eine hohe gesellschaftliche Priorisierung verliehen wird.
ZaPF zitiert den Länderbericht des Deutschen Akademischen Austauschdienstes: "Vom Kindergarten bis zur Promotion ist die Nutzung von Bildungseinrichtungen für Kubanerinnen und Kubaner nach wie vor kostenfrei. Einem humanistischen Bildungsideal folgend wird der Zugang zu Bildung als Menschenrecht angesehen, das keiner Kommerzialisierung unterliegen darf.
Mit knapp 13 Prozent des BIP investiert der kubanische Staat laut Angaben der Weltbank so viel in Bildung, wie sonst kein anderes Land weltweit. [. . . ] Kuba [ist] das einzige Land in Lateinamerika, das die Ziele des UNESCO-Programms "Education for All" erreicht hat."
Wissenschaft ist ein inhärent kooperatives und internationales Unterfangen. Somit stellt die Blockade Kubas nicht nur einen Angriff auf die kubanische Bevölkerung dar, sondern wendet sich auch gegen die Avantgarde einer internationalistischen Wissenschaftsausrichtung.
Schluss mit der Blockade Cubas!
Mehr dazu bei https://friedensratschlag.de/baf-kuba/
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Tags: #Cuba #Völkerrecht #Grundrechte #Menschenrechte #UNO #Vollversammlung #Sanktionen #Öl #Strom #USA #illegal #Verbrechen #Bildung #UNESCO #Vorbild #Souveränität
Erstellt: 2026-08-26 17:16:11
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