30.09.2026 Datenklau im Pentagon

Sensible Daten von mehr als 3 Millionen

Wer regt sich da noch auf, wenn fast täglich sehr persönliche Daten bei Krankenkassen, in der Berliner Verwaltung oder in Unternehmen in falsche Hände geraten? Im aktuellen Fall ist aber der Betreiber der betroffenen Datenbanken das US Kriegsministerium im Pentagon. Über einen Zeitraum von Oktober 2025 bis zum 16. Juli 2026 konnten die Hacker in den Personaldatenbanken lesen und die Daten von über 3 Millionen Menschen absaugen.

Die verfügbaren Daten waren Namen, Sozialversicherungsnummern, Geburtsdaten, Kontaktinformationen, Geschlecht, Rasse und Personaldetails des Militärs, einschließlich beruflicher Spezialitäten. Durch die Sozialversicherungsnummern werden US Bürger eindeutig identifiziert, so dass durch sie langfristig die Gefahr von Identitätsdiebstählen besteht.

Insgesamt enthielten die Datenbanken die Daten von ca. 60 Millionen auch ehemals Beschäftigten des US Militärs. Den Betroffenen wird für ein Jahr eine kostenlose Kreditüberwachung und Identitätswiederherstellung angeboten. Und sie wurden gewarnt, ihre Finanzen zu überwachen und auf Benachrichtigungsschreiben zu achten, die sich auf ihre militärische Beschäftigung beziehen.

Die zuständigen Stellen sind weiter auf der Suche nach der Identität der Hacker, die durch eine Sicherheitslücke den Zugriff auf Dateien auf einem betroffenen Server bekamen und in das File-Sharing-System gelangten.

Mehr dazu bei https://gbhackers.com/pentagon-data-breach-exposes-3-million-people/


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Tags: #Arbeitnehmerdatenschutz #Verbraucherdatenschutz #Datensicherheit #Hacker #USA #Verteidigungsministerium #Datenpannen #Datenskandale #Geheimdienste #Hacking #Cyberwar #Verschlüsselung
Erstellt: 2026-09-30 07:29:34


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