Palästinatag
Beginn: So, 24. Aug 00:00 CEST 2025Ende: So, 24. Aug 00:00 CEST 2025
Ort: Berlin Kreuzberg, New Yorck 59/Bethanien Südflügel
Geodaten: (N52.5038),(E13.4245)
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Kontakt: RevoLinks.de/
Tags: Frieden, Krieg, Israel, Palästina,
Genozid - und die Welt schaut zu
Berlin | Sonntag, 24. August 2025 | 13 – 16 Uhr
Seit fast zwei Jahren tobt der Gaza-Krieg. Das Vorgehen der Netanjahu-Regierung ist barbarisch. Systematisch werden Wohnungen, Krankenhäuser, Schulen und andere zivile Einrichtungen zerstört. Zehntausende wurden erschossen oder zu Tode gebombt, fast die gesamte Bevölkerung innerhalb des Küstengebiets vertrieben. Ziel ist es laut des israelischen Verteidigungsminister Katz, die gesamte Bevölkerung Gazas zu internieren, um »den Auswanderungsplan umzusetzen«.
Kurzum: die israelische Regierung beabsichtigt, einen Großteil der palästinensischen Bevölkerung in Gaza loszuwerden – entweder durch Vertreibung oder Tod. Unterdessen hat sie angekündigt, auch das Westjordanland annektieren zu wollen.
Das alles findet quasi vor den Augen der Weltöffentlichkeit statt – und wirft Fragen auf:
Warum hält die Bundesregierung so unverbrüchlich an Israel fest?
Kann Palästina jemals von kolonialer Unterdrückung befreit werden?
Wir wollen diese Fragen aus historischer Perspektive und vor dem Hintergrund aktueller Interessen diskutieren. Du bist herzlich eingeladen!
Wann: Am Sonntag, 24. August 2025, 13:00 – 16:00 Uhr
Wo: New Yorck im Bethanien | Mariannenplatz 2a | Berlin-Kreuzberg
Programm
13:00-14:30
›Staatsräson‹: Wieso hält Deutschland so unverbrüchlich an dem Bündnis mit Israel fest?
Fast unisono wird von Medien, Parteien und anderen Ideologieträgern von einer ›historischen Verantwortung‹ Deutschlands für Israel gesprochen. Tatsächlich lassen sich so nicht nur Repressionsmaßnahmen rechtfertigen, um Protest und Widerstand gegen die Verbrechen der israelischen Streitkräfte an der palästinensischen Bevölkerung klein zu halten. In einem Klima aus Tabuisierung und Angst lassen sich auch hervorragend militärische und geheimdienstliche Zusammenarbeit sowie hochsubventionierte Rüstungsgeschäfte verschleiern.
Referent: Wieland Hoban, Vorsitzender der /Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost/
14:45-16:00
Lehren aus der Geschichte des palästinensischen nationalen Befreiungskampfs
Die Dämonisierung des palästinensischen Befreiungskampfes ist so alt wie die nationale Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung. Als Linke verteidigen wir das Recht auf Widerstand gegen koloniales Unrecht. Doch das allein reicht nicht. Es ist offenkundig, dass nicht jede Strategie zum Erfolg führt. Um einen Weg aus der Sackgasse zu finden, in der sich der palästinensische Widerstand befindet, ist es notwendig, die historischen Wurzeln, Politik und aktuellen Strategien der unterschiedlichen palästinensischen Strömungen neu zu analysieren.
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