Was stört mich mein Geschwätz von gestern ...
Jahrelang haben wir versucht die SPD bei ihrer Haltung gegen automatisches Töten zu unterstützen. Jahr für Jahr ist die Partei mehr von ihrer Haltung abgerückt. Auch unsere Demonstrationen mit den Drohnen Quilts im Gedenken an über 300 durch US Drohnen getötete Kinder konnten in der Politik nichts nachhaltig bewirken.
Entgegen des Beschlusses des Bundestags vor dem Kauf bewaffneter Drohnen eine breite gesellschaftliche Diskussion zu führen, wurden israelische Heron-TP Drohnen gekauft und damit auf dem Stützpunkt Tel Nof in Israel "geübt".
Kamikaze der Bundeswehr
Nun sind im Zuge der Kriegstüchtigkeit alle Zügel gerissen. Jetzt will die Bundeswehr nicht nur Drohnen die töten können, sondern Drohnen die töten müssen weil sie gar nicht zu ihrem Startplatz zurückkehren sollen und können. Das sind reine Angriffswaffen, obwohl laut Grundgesetz die Bundeswehr nur zur Verteidigung eingesetzt werden darf. In der aktuellen Ausgabe der Informationsstelle Militarisierung, IMI Nr. 124, schreibt Tobias Pflüger:
"Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, sollen nach Vorschlag des Verteidigungsministeriums zwei Vorlagen zu Karnikaze-Drohnen, gerne auch „Loitering-Munition" genannt, in Haushalts- und Verteidigungsausschuss beschlossen werden. Damit ist zum ersten Mal vorgesehen, explizite Angriffsdrohnen für die Bundeswehr anzuschaffen."
Dafür "stehen bereit" 4,3 Milliarden Euro in zwei Aufträgen. Die Firma Helsing soll Kamikazedrohne Helsing HX-2 liefern und Stark Defence die Kamikazedrohne „Stark Virtus". Dazu muss man wissen, dass:
- Die HX-2 des deutschen Herstellers hatte bei Tests des 14. Regiments der Ukraine, einer Einheit für unbemannte Luftfahrtsysteme, Startschwierigkeiten.
Bundeswehrgeneral Gunter Schneider (?): „Helsing-Drohnen waren in Frontnähe durch Störungen beeinträchtigt, wodurch die Verbindung zu den menschlichen Bedienern unterbrochen wurde, berichteten drei der Befragten."
Er fügte jedoch hinzu: "Wir sind zuversichtlich, dass sich die Testergebnisse der HX-2 auch auf dem Schlachtfeld, einschließlich unter Bedingungen elektronischer Kriegsführung, in hohen Trefferquoten niederschlagen werden." - Die WELT berichtet: "Ein ukrainisches Dokument listet jedoch Dutzende weitere Mängel bei Flügen detailliert auf. Ein Auszug: 'defektes Ruder', 'abnormales Bordverhalten', 'nicht flugtauglich'. Kritisiert wird auch die lange Zeit zum Montieren des Systems.
- Über die Drohne von Stark wird berichtet: "Die Drohnen waren nach Informationen der Süddeutschen Zeitung bei den Tests ohne scharfe Munition unterwegs, es ging um Zielgenauigkeit, das Bewerten der Software und die Einweisung von künftigen Bedienern der Bundeswehr. Laut einem Bericht der Zeitung Bild soll eine Drohne von Stark ihr Ziel mehrfach verfehlt haben. Eine Drohne sei in ein Waldstück abgestürzt. Laut Financial Times habe es auch bei Tests mit dem britischen Militär Probleme gegeben."
- Hinter Helsing steht Daniel Ek (Spotify) und hinter Stark Defence der Großinvestor Peter Thiel, der US-Milliardär und rechte Trump-Freund.
Mehr braucht man eigentlich nicht zu wissen, außer vielleicht noch, dass es sich mit diesem Mordsprojekt damit also nicht mal um "europäische Rüstungsprojekte" unabhängig von den USA handelt. Die ethischen Fragen hat die SPD genau wie ihre Wähler unterwegs in den Abgrund verloren ...
Mehr dazu bei https://www.imi-online.de/download/Ausdruck_1_2026_webausgabe.pdf ab Seite 60
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Erstellt: 2026-03-25 09:27:11
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