Keine Rückkehr für die Atomkraft
Der 26. April 1986 und der 11. Februar 2011 sind zwei Daten, die die Menschheit nicht vergessen wird. Die Atomkraftwerke im ukrainischen Tschernobyl und im japanischen Fukishima erlebten ihren GAU, den größten anzunehmenden Unfall und die Kernschmelze der Reaktorkerne. Anlässlich dieser Ereignisse gab es vorgestern, am Samstag den 18. April am Brandenburger Tor eine Kundgebung und Demo gegen den von CDU/CSU gewünschten und geplanten Bau neuer AKWs in Deutschland.
Aktion Freiheit statt Angst e.V. setzt sich seit 2010 für ein Ende der Kernkraft in Deutschland ein. Dies machen wir nicht nur wegen der gefährlichen Technik, sondern auch wegen unseres Kernanliegen eine demokratische und offene, transparente Gesellschaft zu fördern. Schon damals wiesen wir auf den Zusammenhang "Atomstaat = Überwachungsstaat" hin und nannten als Beispiel den vom Spiegel in den 80-iger Jahren aufgedeckten Fall Traube: Bei Dr. Klaus Robert Traube, einem Atomwissenschaftler und deutschen Staatsbürger, ist eingebrochen worden, um ein Lauschgerät ("Wanze") zu installieren. Auch die bürgerkriegsähnlichen Polizeiaktionen in Wackersdorf, Gorleben, ... manifestierten unsere Gleichsetzung "Atomstaat = Überwachungsstaat"
Deshalb haben wir auch zum 15. Jahrestag von Fukushima und zum 40. Jahrestag von Tschernobyl die gemeinsame Aktion der Anti-Atom-Bewegung am 18. April 2026 am Brandenburger Tor besucht. In den Reden wurden die aktuellen Themen angesprochen:
- "Kein Kostenvorteil gegenüber großen AKW": Bundesumweltministerium widerlegt angebliche Vorteile der kleinen, modularen Reaktoren
- Marktwirtschaft: Erneuerbare Energien sind wirtschaftlich unschlagbar
- Endloser Streit: CDU-Fraktionschef fordert "Reaktivierung" alter AKW - SPD dagegen - endlich Schlußstrich ziehen!
- Gefahren minimieren: Keine weiteren Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus
- Keine Reaktivierung des Atomkraftwerk Isar-2 (wie es selbst der Betreiber für unmöglich hält)
- EU-Beihilfen für polnisches AKW-Projekt sind rechtswidrig
- Wöchentliche Störfälle auch beim Rückbau der deutschen AKW: 14.04.2026: Anlage Emsland: Korrosionsbefund an einer Rohrleitung des Nebenkühlwassersystems, 10.04.2026: Meldepflichtige Ereignisse Kernkraftwerk Philippsburg, Block 1 und 2, 30.03.2026: Meldepflichtiges Fass runtergefallen, 17.03.2026: Philippsburg: Wasserbehälter im alten Atomkraftwerk leckt, ...
Mehr dazu bei https://www.antiatomberlin.de/de/aktionen/kundgebungen-demos/fukushima-jahrestag-in-berlin.html
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Erstellt: 2026-04-21 07:47:51
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