Keine Todesfabriken in Berlin
Der Ruf nach einer entmilitarisierten Stadt (West-) Berlin klingt bei den Älteren noch aus Vorwendezeiten im Ohr. Und bis jetzt gab es auch fast keine Rüstungsproduktion in der Stadt. Lediglich in den Regierungsgebäuden, wie Kanzleramt und im Bendlerblock des Verteidigungsministerium wurde in den letzten Jahren eine gigantische Aufrüstung geplant. Nun werden Fakten geschaffen. Jetzt soll bei Rheinmetall in Berlin-Wedding die Waffenproduktion starten. Damit würde zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder Rüstung in Berlin produziert werden.
Gegen den Start der Waffenproduktion bei Rheinmetall in Berlin haben verschiedene NGOs Aktionstage vom 10.–12. Juli 2026 ausgerufen. Das Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion hat auf ihrer Webseite ein vielfältiges Programm für das Wochenende vorgestellt:
- Auf der zentralen Wiese im Volkspark Humboldthain wird ein Zirkuszelt aufgestellt. Dort gibt es:
- spannende Vorträge und Ausstellungen
- Musik- und Theateraufführungen
- kreative Workshops
- Möglichkeiten zur Vernetzung - Zusätzlich finden verschiedene Protestaktionen zum Mitmachen überall im Wedding statt.
- Am Samstag, den 11. Juli wird ab 14 Uhr am S+U Gesundbrunnen eine Dmonstration mit anschließendem Konzert auf die Straße gehen.
Kommt vorbei!
Denn noch ist es nicht zu spät, um den größten deutschen Waffenhersteller, die Firma Rheinmetall wieder aus der Stadt zu treiben. Bei seinen Aktionärsversammlungen in Berlin waren wir bereits erfolgreich - die finden inzwischen in anderen Städten statt. Gründe, die gegen Fabriken von Rheinmetall sprechen gibt es genug:
Ob Gaza, Kurdistan, Jemen: Die Waffen von Rheinmetall bringen für Millionen von Menschen weltweit Leid, Elend und Tod. In der Berliner Scheringstraße 2 am Humboldthain sollen Teile für die 155mm Artilleriemunition vom Band laufen. Diese 90cm langen und 45kg schweren Geschosse können 30 bis 40 km weit fliegen und zerbersten dann in tausende Metallsplitter. Diesen tödlichen Schrott hat die Bundesregierung für einen Stückpreis von 5000 Euro bestellt. Insgesamt 1,7 Millionen Stück für 8,5 Milliarden Euro soll Rheinmetall liefern.
Jedes einzelne Teil kann ein ganzes Gebäude zerstören und wird dabei Menschen töten. Wir werden uns dieser tödlichen Produktion hier und überall in den Weg stellen.
Kommt zur Demo morgen ab 14h am S+U-Bahnhof Gesundbrunnen!
Mehr dazu bei https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/aktionstage
Kategorie[25]: Schule ohne Militär Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3QG
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Erstellt: 2026-07-10 07:54:13
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